16. Februar 2024 |
Viel Wirbel um HoHo: Seit einem Stern-Beitrag, in dem eine Mutter über die Begeisterung ihres 14jährigen Sohnes für einen Podcast berichtete, der – so die Wehklage – »unsere Kinder mit radikalem Gedankengut« impfe und »AfD-Parolen unter Jugendlichen« verbreite, sind dessen Hosts, Hoss & Hopf, in aller Munde. Die beiden fielen bereits vorher in den Podcasts-Charts auf, aber erst mit dem Beitrag, der sein Echo in den sozialen Medien fand und damit die Redaktionsstuben triggerte, schafften sie es auf die nationale Medienbühne. Zwar will nun auch TikTok gegen die Inhalte der zwei Podcaster vorgehen, ihrer neuen Bekanntheit dürfte das aber keinen Abriss tun. Für manche ist eben auch schlechte Presse gute Presse. Was es mit dem Wirbel auf sich hat, versuchte man auch bei ZDF heute zu ergründen, auch mit Hilfe einer Einordnung meinerseits. Über das im Bericht enthaltene Fragment hinaus wird diese umfänglicher hier in einem Memo wiedergegeben.
Schnipsel: Jan-Frederik Fischer et al., »TikTok-Sperre für Podcast-Videos. ›Hoss & Hopf‹: Das steckt hinter dem Wirbel«, auf: ZDF, 16. Februar 2024 (Bericht hier; Memo da).
